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Dunkelheiß

Relativ viel thermische Energie. Relativ viele Neuronen. Relativitätstheorie - denkbar ohne?

Madame, Monsieur, bienvenue aux Grand...

Ersiees ist das Gegenteil eines schwarzen Loches, wenngleich ähnlicher Optik in Kombination mit oszillierendem Geglänze.

Liebe Bohne, vielen Dank.

Und sei doch der fahle Morgennebel, durch den die hellrote Sonne nur Silhouetten der Natur erahnen lässt, in dem nicht alles nichts, aber viel weniger alles alles ist, dein Extrakt.

Mein Kopf pulsiert, geniert, garantiert unpikiert, versiert um viert-----el nach Elf und schuld bist nur du, Hassdankbarkeithassdankbarkeithassdankbarkeit.

Junge.

6.10.10 11:20


Rezitat

Heute mal nicht von mir, sondern vom Meister aller Meister, Terry Pratchett:

Ihr glücklichen Menschen, die ihr euren Geist vor den endlosen Tiefen des kalten Alls verschließen könnt! Ihr habt diese Sache, die ihr ... Langeweile nennt. Das ist die kostbarste Gabe des Universums! Wir haben ein Lied gehört, in dem es heißt: "Funkle, funkle, kleiner Stern..." Welch eine Macht! Ihr nehmt eine Billion Trillionen Tonnen flammende Materie, einen atomaren Ofen ungeheuren Ausmaßes und verwandelt ihn in ein kleines Lied für Kinder! Ihr baut kleine Welten, kleine Geschichten, kleine Hüllen um euren Geist, haltet die Unendlichkeit von euch fern und könnt dadurch morgens erwachen, ohne zu schreien!

3.6.10 23:41


Dunkelblau

Wenn sich alles, was du siehst, nur im Wasser spiegelt, so umfängt dich doch ein kleiner Hauch von Wahrheit. Hast du den Halbmond blutrot oder um der Selbstironie Willen schimmelgrün angemalt, erschreckt dich kein Geräusch, keine Dissonanz im allgemeinen Rauschen der Stille. Und wenn der Wind zwischen Holzbalken und Betonpfeilern hindurchstreicht, wirst du nur immer tiefer in dich hineingetragen. Alles ist Teil von allem.
22.4.10 02:51


Ganz außen

Ganz außen bin ich niemand. Aber du kennst mich trotzdem am besten.

Ich bin der unsichere Blick, den dir eine anonyme Person beim Aussteigen aus der Bahn zuwirft.

Ich bin das kleine Zucken deiner Mundwinkel, wenn die Sonne kurz hinter den Wolken hervor lugt.

Ich bin der Stein, der im Profil deines Schuhs knirscht, den du aber herauszupulen zu faul bist.

Ich bin das Sandkorn, das du nach einem Tag am See in deinem Gehörgang findest.

Ich bin das merkwürdig dumpfe Geräusch, das du hörst, wenn du dir die Ohren zuhältst und Mmmmmh machst.

Ich bin die Faszination, die dich ergreift, wenn ein Marienkäfer auf einmal auf der Innenseite des Fensters ist.

Ich bin der ekelerregende Geschmack in deinem Mund nach einer Nacht voll blauen Rauches und bitterer Flüssigkeit.

Ich bin dein Verlangen nach einer Wiederholung.

Ich bin all die kleinen Haare, die sich in deinem Nacken aufstellen, weil der Wind so kalt ist.

Ich bin die Wut, die du beim Gedanken an den Perfektionsmangel der Menschen empfindest.

Und ich bin die Verzweiflung, wenn du realisierst, dass er dich betrifft.

Ich bin die schüchterne Träne, die dir aus dem Augenwinkel rollt, weil du dich darüber freust, wie gerade ein kleiner Junge, in unbändiger Freude "Papaaaaa!" schreiend, in die Arme seines Vaters fällt.

Ich bin ein Lügner.

Denn ganz außen bin ich niemand.

Ganz außen bin ich der Mensch, der dir als eine von vielen grauen Gestalten abgehetzt in der Stadt entgegen läuft.

Ganz außen bin ich der Typ, der in flackerndem Licht ohrenbetäubt wild um sich schlägt - grinsend.

Ganz außen bin ich deine Erfüllung.

Ganz außen bin ich dein Fluch.

Ganz außen bin ich nicht mehr und nicht weniger als das, was du von mir wahrnimmst.

Ganz außen bin ich niemand.

Ist dir eigentlich bewusst, wie sehr Vertrauen die Welt zusammenhält?

14.4.10 03:35


Übrigens

Dann wäre da noch der Zellklumpen. Einem See gleich, aber kein stilles Wasser. Je weiter du weg bist, desto glatter sieht er aus.

Und je genauer du hinschaust, je mehr du dich näherst, desto chaotischer sind die Wellen, die er schlägt, bis hin zur absoluten und totalen Resonanzkatastrophe in jeder Sekunde ohne jegliche Existenzberechtigung in einer Welt voller Physik.

Auch ich schaue ihn mir meist aus der Entfernung an - bis die Springflut kommt und ich tagelang nicht mehr atmen kann.

Ich fühle mich in Zwischenzeiten manchmal ausdrucksverkrüppelt und halte nicht lautes Schreien, nicht zehntausend Worte, keine hundertzwanzig Tassen Kaffee für einen angemessenen Ausdruck meiner Dankbarkeit - für ständiges, meist unbewusstes Wogenglätten - für dauerndes Nachfüllen - was ist überhaupt unmöglich?

14.4.10 01:42


Obstgemüse

Ich bin eine Zwiebel.

Man reiche mir ein Schälmesser. Nicht, um zu zerstören - um zu befreien.

Und wenn alles nichts hilft, dann wird selbst gebastelt.

9.3.10 01:24


In Ordnung

In unglaublich pedantischer Ordnung. In ekelerregend steriler Ordnung. In militärisch straffer Ordnung. Muss ja alles seine Ordnung haben, nich'?

Und wer braucht das?

23.2.10 00:04


Und dann

Und dann rückt die Existenz ein wenig näher an dich heran. Sie will dich umarmen. Nicht nur ein wenig. Im warmen Dunkelblau der eiskalten Nacht wirst du der einzig Erleuchtete. Nichts könnte realer sein als dieser Moment. All die Geheimnisse, da draußen, in der Tiefe. Und natürlich ist es nicht nur, wie es ist.

Und dann fällst du fast aus dem Fenster. Und du wunderst dich, was das gerade gewesen ist.

Und dann weißt du, dass du nicht sterben willst.
22.2.10 02:00





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